Sie befinden sich hier: Regelmäßige
Veranstaltungen
-
Gesungene
Gebete
-
Pujas
Gesungene Gebete (Pujas)
Pujas
sind
auf
deutsch
gesungene
Gebete
oder Meditationen, die unser
gutes Herz und unsere Weisheit vertiefen und dem Wohl aller Lebewesen
gewidmet sind.
Jeder kann ohne Anmeldung
mitmachen. Die Teilnahme ist kostenlos und alle sind herzlich
eingeladen.
Folgende Puja's bieten wir
regelmäßig an.
'Herzjuwel' am
Montagmorgen um 7.30 Uhr
Der
Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem kurzen Sadhana seines
Dharma-Beschützers.
Alle die vor der Arbeit etwas zur Ruhe kommen und gut in die Woche
starten wollen, sind herzlich zu unserer 'Herzjuwel' Puja willkommen.
Dies sind gesungene Gebete an den Weisheitsbuddha Je Tsongkhapa mit
einer stillen Zeit von ca. 20 Min. für die eigene Meditation (insgesamt
ca. 1 Std.).
Termine: Montagsmorgen um 7.30 Uhr
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte dem Kalender.
'Wunscherfüllendes
Juwel'
Der
Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit dem Sadhana seines
Dharma-Beschützers.
Dieses Sadhana enthält zwei Formen
der Praxis, die vom Weisheits-Buddha
Manjushri enthüllt wurden. Die erste ist ein besonderer Guru-Yoga, in
dem wir unseren Spirituellen Meister als Je Tsongkhapa visualisieren.
Je Tsongkhapa selbst ist eine Manifestation Manjushris. Indem wir uns
auf diese Praxis verlassen, können wir Negativität reinigen, Verdienste
ansammeln und Segnungen empfangen. So werden wir ganz natürlich alle
Verwirklichungen der Stufen des Pfades von Sutra und Tantra vollenden
und werden insbesondere eine sehr spezielle Dharma-Weisheit erlangen.
Die zweite Praxis ist eine
Methode, sich auf den Dharma-Beschützer
Dorje Shugdän zu verlassen. Dadurch können wir Hindernisse in unserer
Praxis überwinden und günstige Bedingungen schaffen, so dass wir unsere
Dharma-Realisationen ausbilden und vergrößern können. Wenn wir uns auf
den Dharma-Beschützer Dorje Shugdän verlassen, wächst unser Vertrauen
in Je Tsongkhapa ganz natürlich, und wir erlangen leicht Erfahrungen
des reinen Buddhadharmas, der vom Weisheits-Buddha Manjushri direkt an
Je Tsongkhapa überliefert wurde.
Diese
zwei
Formen
der
Praxis
sind die innerste Essenz des
Kadampa-Buddhismus. Wenn wir sie regelmäßig und aufrichtig
praktizieren, werden wir mit Sicherheit einen reichen Ertrag an reinen
Dharma-Realisationen ernten. Schließlich werden wir die erhabene Freude
der vollen Erleuchtung erfahren.
Eine ausführliche Erklärung dieses
Sadhanas ist im gleichnamigen Buch
'Herzjuwel' des Ehrwürdigen
Geshe Kelsang Gyatso enthalten.
Termine:
bitte im
Zentrum erfragen oder dem Kalender
entnehmen.
Darbringung
an
den
Spirituellen
Meister
Eine
besondere
Guru-Yoga-Praxis
der
Tradition
Je Tsongkhapas
Die Darbringung an den
Spirituellen Meister, tibetisch Lama Chöpa, ist
ein besonderer Guru-Yoga von Je Tsongkhapa in Verbindung mit Höchstem
Yoga-Tantra. Der Text wurde vom ersten Panchen Lama, Losang Chökyi
Gyaltsän, als vorbereitende Übung für Vajrayana-Mahamudra
zusammengestellt. Die Hauptpraxis ist, sich auf einen Spirituellen
Meister zu verlassen, aber es sind auch alle essentiellen Übungen der
Stufen des Pfades (Lamrim) und der Geistesschulung (Lojong) sowie die
Erzeugungs- und Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantras enthalten.
Die Essenz des Guru-Yogas ist es,
zu einer festen Überzeugung zu
gelangen, dass unser Spiritueller Meister ein Buddha ist, Verbeugungen
vor ihm zu machen, ihm Gaben darzubringen, aufrichtige Bitten an ihn zu
richten und schließlich seine tiefgründigen Segnungen zu empfangen.
Gemäß dem Guru-Yoga der Darbringung an den Spirituellen Meister
entwickeln wir die Überzeugung, dass unser Spiritueller Meister die
gleiche Natur wie Je Tsongkhapa besitzt, der eine Ausstrahlung des
Weisheits-Buddhas Manjushri ist.
Indem wir uns auf Je Tsongkhapa
verlassen, verstärken sich unser
Mitgefühl, unsere Weisheit und unsere spirituelle Kraft ganz natürlich.
Insbesondere haben Je Tsongkhapas treue Anhänger bei der Vertiefung
ihrer Weisheit niemals Schwierigkeiten, da er eine Ausstrahlung des
Weisheits-Buddhas Manjushri ist.
Die Praxis der Darbringung an den
Spirituellen Meister bringt noch
viele andere Vorteile. Diese werden im Buch Große Schatzkammer der
Verdienste erläutert, das einen vollständigen Kommentar zur Praxis
enthält.
Termine:
immer am 10. und 25. des Monats
Uhrzeit
bitte im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.
'Befreiung
von
Leid'
Lobpreisungen
und
Bitten
an
die
einundzwanzig
Taras.
Tara ist ein weiblicher Buddha, eine Manifestation der endgültigen
Weisheit aller Buddhas. Jede der einundzwanzig Taras ist eine
Manifestation der Haupt-Tara, der Grünen Tara. Tara ist auch unter dem
Namen «Mutter der Eroberer» bekannt.
Tara ist unsere gemeinsame Mutter, unsere Heilige Mutter. In unserer
Kindheit wenden wir uns an unsere weltliche Mutter, um Hilfe zu
bekommen. Sie beschützt uns vor unmittelbaren Gefahren und befriedigt
alle unsere weltlichen Bedürfnisse; sie leitet uns an und ermutigt uns
in unserer Ausbildung und persönlichen Entwicklung. Während unseres
spirituellen Wachstums müssen wir uns in gleicher Weise an unsere
Heilige Mutter Tara wenden, um Zuflucht zu finden. Sie beschützt uns
vor allen inneren und äußeren Gefahren, und mit ihren Segnungen führt
und inspiriert sie uns in unserer Entwicklung auf dem spirituellen Pfad.
«Tara» heißt «Retterin». Sie heißt so, weil sie uns vor den acht
äußeren sowie den acht inneren Gefahren rettet. (Die äußeren Gefahren
sind: Löwen, Elefanten, Feuer, Schlangen, Diebe, Wasser, Sklaverei und
böse Geister. Die inneren Gefahren sind: Stolz, Unwissenheit, Wut,
Neid, falsche Sichtweisen, Anhaftung, Geiz und verblen- dete Zweifel).
Vorübergehend befreit uns Tara von den Gefahren der Wiedergeburt in den
drei niederen Bereichen, und letztendlich rettet sie uns vor den
Gefahren Samsaras und des Alleinigen Friedens.
Wenn wir uns aufrichtig und mit starkem Vertrauen auf Mutter Tara
verlassen, wird sie uns vor allen Hindernissen beschützen und alle
unsere Wünsche erfüllen. Da sie ein Weisheits-Buddha und eine
Manifestation des vollständig gereinigten Windelementes ist, kann Tara
uns sehr schnell helfen. Wenn wir die einundzwanzig Verse der
Lobpreisung rezitieren, werden wir unvorstellbaren Nutzen erfahren. Die
Lobpreisungen sind sehr kraftvoll, weil sie Sutra sind, die
tatsächlichen Worte Buddhas. Es ist gut, sie so oft zu rezitieren, wie
wir können.
Termine:
Termine bitte
im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.
Klangvolle
Trommeln
siegreich
in
allen
Richtungen
Das
ausführliche
Erfüllungs-
und
Wiederherstellungsritual
des
Dharma-Beschützers, des
grossen Königs Dorje Shugdän, in Verbindung mit Mahakala, Kalarupa,
Kalindewi und anderen Dharma-Beschützern
Diese Praxis besteht aus fünf
Teilen: der Lobpreisung Manjushris, dem
Guru-Yoga von Je Tsongkhapa, der Selbsterzeugung als Heruka, dem
Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen Beschützer und
dem Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual des großen Königs Dorje
Shugdän. Die letztgenannte Praxis ist die Hauptpraxis.
Ein Dharma-Beschützer ist eine
Ausstrahlung eines Buddhas oder
Bodhisattvas. Seine Hauptfunktion besteht darin, die inneren und
äußeren Hindernisse abzuwehren, die Praktizierende daran hindern,
spirituelle Realisationen zu erlangen, und alle notwendigen Bedingungen
für ihre Praxis bereitzustellen. Die Wesen in der heutigen Zeit haben
eine starke karmische Verbindung zu Dorje Shugdän, und deshalb ist er
der Dharma-Beschützer, der ihnen am besten helfen kann. Darum heißt es:
«Jetzt ist die Zeit, sich auf Dorje Shugdän zu verlassen.» Dorje
Shugdän hilft, leitet und beschützt rein und vertrauensvoll
Praktizierende zu jeder Zeit, indem er Segnungen gewährt, ihre Weisheit
vergrößert, ihre Wünsche erfüllt und allen ihren tugendhaften
Handlungen zu Erfolg verhilft.
Es gibt viele kurze und
mittellange Sadhanas von Dorje Shugdän,
Herzjuwel und Wunscherfüllendes Juwel zum Beispiel. Das vorliegende
ausführliche Sadhana heißt auf tibetisch «Kangso». Das bedeutet «Ritual
zur Erfüllung und Wiederherstellung» und wird normalerweise einmal
monatlich in Dharma-Zentren durchgeführt. Während dieser Puja bringen
wir umfangreiche Gaben dar und führen andere Übungen aus. Wir tun dies,
um erstens unsere Herzverpflichtung zu erfüllen – uns aufrichtig auf
den Beschützer zu verlassen, ihn als untrennbar von Guru und Yidam zu
betrachten und den reinen Dharma von Lamrim, Lojong und Mahamudra zu
praktizieren – und um zweitens alle degenerierten oder gebrochenen
Verpflichtungen, die wir verursacht haben, zu erneuern.
Wir beginnen die Praxis mit der
Lobpreisung Manjushris, um uns in
Erinnerung zu rufen, dass der Guru und der Beschützer in Wirklichkeit
Ausstrahlungen des Weisheits-Buddha sind. Dann führen wir den Guru-Yoga
von Je Tsongkhapa aus, und nachdem wir den Guru in unserem Herzen
aufgelöst haben, führen wir die Selbsterzeugung als Heruka aus. Dann
laden wir die allgemeinen Dharma-Beschützer wie Mahakala, Kalarupa und
Kalindewi ein, bevor wir mit dem eigentlichen Sadhana von Dorje Shugdän
beginnen. Das Erfüllungs- und Wiederherstellungsritual der allgemeinen
Beschützer ist mit dem Sadhana von Dorje Shugdän verwoben.
Weitere Informationen über den
Guru-Yoga von Je Tsongkhapa und den
Dharma-Beschützer Dorje Shugdän sind im Buch Herzjuwel enthalten.
Informationen zur Selbsterzeugung als Heruka sind im Buch Essenz des
Vajrayana zu finden.
Termine:
Termine
bitte
im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.
Ein
Reines
Leben
Die Praxis der acht
Mahayana-Grundsätze
Die Praxis des Ablegens und
Einhaltens der acht Mahayana-Grundsätze ist
eine besondere Praxis von moralischer Disziplin, die mit
Bodhichitta-Motivation durch- geführt wird. Die Essenz der Praxis ist
das Ablegen und das reine Einhalten von acht Grundsätzen während einer
Zeitdauer von 24 Stunden. Wenn wir diese Praxis immer wieder ausführen,
werden wir mit der Praxis der moralischen Disziplin vertraut werden und
unserem menschlichen Leben einen Sinn geben.
Wir gewinnen großen Nutzen aus
dieser Praxis der moralischen Disziplin.
Indem wir die Ursachen des Leidens vermeiden, hilft sie uns, die
Probleme dieses Lebens zu lösen; und sie schafft die Ursache, dass wir
in zukünftigen Leben glückliche Wiedergeburten erlangen; sie schützt
uns damit vor den Leiden der niederen Bereiche. Insbesondere ist sie
eine sehr kraftvolle Praxis zur Reinigung von negativem Karma, weil sie
mit Bodhichitta-Motivation durchgeführt wird. Sie bringt uns eine große
Menge an Verdiensten und schafft die Ursache, dass wir das
unübertroffene Glück der Erleuchtung erlangen.
Zuerst müssen wir diese Grundsätze
von einem qualifizierten Lehrer
erhalten. Danach können wir sie allein ablegen, so oft wir es wünschen.
Anweisungen zu beiden Methoden sind in diesem Sadhana enthalten. Wenn
wir unserem Leben einen Sinn geben wollen, sollten wir diese Praxis so
oft wie möglich ausführen.
Termine (bitte vorher anmelden):
Termine
bitte
im Zentrum erfragen oder dem Kalender entnehmen.
nach oben
Copyright © Neue Kadampa Tradition -
International Kadampa Buddhist Union (NKT-IKBU)